Miss Ehrenamt - oder: Müssen Frauen immer besser sein?

oder: Müssen Frauen immer besser sein?

von Herta Gurtner

Jetzt, fast ein halbes Jahr nach der frauen.kultur.woche Ô99 Resümee über diese zu ziehen ist nicht einfach, obwohl die Daten und Fakten für sich sprechen:
Vom 18. - 25. März Ô99 fanden 47 Einzelveranstaltungen mit 110 Künstlerinnen an 20 verschiedenen Orten statt, das heisst also ein voller Erfolg für die Veranstalterinnen und den Verein FIFTITU %.
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Und wiederum Postenschacher im Posthof

Die letzte Peinlichkeit um die Bestellung einer Nachfolge für den Leiter der Abteilung Tanz und Theater im Posthof, Dr. Christian Strasser, ist kaum verjährt, leistet sich die Stadt Linz wieder zumindest eine Rechtswidrigkeit bei der Bestellung des neuen Nachfolgers.

von Thomas Hinterberger Weiterlesen »

Haben Qualifikation und Persönlichkeit ein Geschlecht, ...

Haben Qualifikation und Persönlichkeit ein Geschlecht, wenn es um Führungspositionen geht?

von Ingrid Nikolay-Leitner

Eine Findungskommission suchte dieser Tage einen Nachfolger für Gerard Mortier als Intendant der Salzburger Festspiele, den laut 'profil' "wohl attraktivsten Job im europäischen Kulturbetrieb" (Nr.32/1999). Die Findungskommission bestand aus vier Männern. Weiterlesen »

Jobs in Sicht

Kulturinitiativen und Unternehmertum

von Karin Wolf & Georg Galambfalvy

Der Kultursektor entwickelt sich zunehmend zu einem eigenen Wirtschaftsbereich, in den es sich zu investieren lohnt und in dem auch finanzielle Gewinne möglich sind. Damit ist unternehmerisches Denken und Handeln vor allem bei Kulturinitiativen angesagt.
Die Qualität der Arbeit von Kulturinitiativen wird nicht mehr nach ihrem kulturellen Anspruch alleine, sondern immer mehr nach ihrer Effizienz und Umwegrentabiltität beurteilt. Weiterlesen »

Enger, weniger, sicher

Eine KünstlerInnensozialversicherung für das 19. Jahrhundert
"Die Titulierung "Künstler" ist eine Beleidigung"
George Grosz/John Heartfield, 1919/20

von Gerald Raunig

Es scheint, als hätte die alte Pointe der Dadaisten am Ende des Jahrhunderts zum ersten Mal wirklich breite Bedeutung bekommen. Sich KünstlerIn zu nennen, ist nämlich derzeit gar nicht hip. Zwei auseinanderstrebende Bewegungen schwindeln sich ganz entschieden am bedeutungsschwangeren Klang des Wortes "Künstler" vorbei: Weiterlesen »

Kulturarbeit, Partizipation und trotzdem "ned verhungern"

Kritische Anmerkungen zur aktuellen Debatte um Existenzgeld und Grundeinkommen

von Andrea Mayer-Edoloeyi

Mittlerweile wird auch in der freien Kulturszene über Existenzgeld, Grundeinkommen und Basislohn nachgedacht.
Im Rahmen des ÔFestivals der RegionenÕ-Projektes "Glasfieber" diskutierten Stadtwerkstatt und Praerie, die neue Linzer Stadtzeitung (ein vom KUPF-Innovationstopf gefördertes Projekt), dieses Thema sehr kontrovers.
Warum gibt es plötzlich in der freien Kulturszene soviel Interesse an diesen Thema?
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Unverzichtbar - Unbezahlbar

Werner Bachstein analysiert die öffentliche Meinung zum Ehrenamt

von Werner Bachstein

Das Ehrenamt in der öffentlichen Meinung
Unverzichtbar - unbezahlbar, aber...
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Kultur und Beschäftigung

Der leidige Aufruf zur Arbeit

Wie sieht es aus in den Kulturstätten mit bezahlter Arbeit? Die Antwort ist relativ einfach. Jene, die auf Kommerz machen, ihr "Produkt" verkaufen können, haben die nötigen Mittel für angemessene Personal- und Personalnebenkosten. Die freien, nichtkommerziellen Kulturbetriebe hingegen sind gezwungen, menschliche Arbeitskraft in Ehrenamt mit zeitweisen Projekthonoraren bei Laune zu halten.

von Ulrike Stieger Weiterlesen »

Kurs auf Bourdieu und Spitzensport

Ein Kommentar zu zweieinhalb Jahren "Chefsache" Kunst.

von Martin Wassermair

Ausgerechnet der Bundespräsident stahl dem Kunstkanzler bei der Eröffnung der Festspiele die Show. Mit der diesjährigen Anrufung des Hugo von Hoffmannsthal blies Klestil der Intendanz in Salzburg gehörig den Marsch in die Vergangenheit zurück.
Viktor Klima hielt seinerseits mit Pierre Bourdieu dagegen. Doch die Chefsache verhallte ungehört. Kein Wunder, denn deren Eignung lässt ohnehin bis heute auf sich warten.
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Netzwerk

Innovationstopf 2000 - Ausschreibung
Einreichfrist: 19. Jänner 2000 - keine EInreichungen mehr möglich!

Die öffentlicheJury-Sitzung zum 2000er-Innovationstopf "Netzwerke" findet am 22. 02. 2000 ab 10 Uhr im Kunstraum Goethestraß (Goethestraße 22, 4020 Linz) statt. Über die Entscheidung werden SIe in Kürze hier erfahren.

Die KUPF OÖ schreibt den 2000er Innovationstopf aus

Netzwerke Weiterlesen »