Die kulturpolitische Dividende der Steiermark

Die KUPF-Zeitung startet eine Rundschau über die kulturpolitischen Gegebenheiten in den anderen Bundesländern. Am Beginn steht eine Analyse der steirischen Situation nach einem Wechsel in der Leitung des Kulturressorts.

von Edith Zitz

Drei Phänomene, die feinstofflich den Körper Steiermark mitbestimmen, liegen meinen Überlegungen zugrunde.

Die Entöffentlichung des Raumes Weiterlesen »

Ehre, wem diese gebührt!

Resumée über eine Tagung zum Thema Grundsicherung.

von Heidi Ambrosch

Immer wieder wurden in den letzten Jahren verschiedene Modelle von Grundsicherung und Grundeinkommen als Alternative zu den jetzigen sozialen Netzen diskutiert. Besonders heuer, im internationalen Jahre des "Ehrenamtes", wird diese Thematik wieder verstärkt von der Politik aufgenommen. Weiterlesen »

Jetzt sind wir endlich (auf dem) Weg!

Die Realität ist heute eine andere, wie du weißt, liebe Kupf! Ein offener Brief.

von Birgit Menne

Liebe Kupf!

Vielleicht bist Du transgendered, aber Trans finde ich sowie meistens gut - und du hast einen weiblichen Namen, also rede ich dich an wie eine Freundin, die mit uns bangt. Ich hoffe, dass das alte Solidarprinzip dir noch vertraut ist, somit baue ich auf dein weibliches Ohr, wenn ich dir unsere Eindrücke schildere vom Beginn des ersten Jahres - war da nicht einmal ein Aufruf, ein Versprechen: ein Jahrtausend der Frauen? Weiterlesen »

Für was bin ich herausgekommen...?

Unter dieser gestellten Frage, wanderte diese Ausstellung durch Oberösterreich.

von Michaela Schoissengeier

Herausgekommen von was? Für wen? Und was für mich eine wesentliche Frage ist: Wohin bin ich herausgekommen? 1945 geschunden an Leib und in der Seele, vor den Trümmern, die die grausame Herrschaft der Nazis hinterlassen haben. In dieser Zeit wurde nicht gefragt bzw. gab es keine große Hilfe für traumatisierte Kriegsopfer, jetzt hieß es Wiederaufbau, sich und seinen Kindern eine Zukunft geben. Weiterlesen »

Psst!

MigrantInnen sind eigentlich ganz normal.

von Andi Wahl

Im Februar fand die Jurysitzung zum 5. KUPF-Innovationstopf statt. Unter dem Titel "DaSein" wurden KünstlerInnen und Kulturschaffende aufgefordert Projekte einzureichen, die sich mit der Situation von MigrantInnen in Oberösterreich auseinandersetzen. Von den eingereichten 29 Projekten wurden neun von der Jury dem Land zur Förderung empfohlen. Weiterlesen »

Surfbrett z91

Die Diskursreihe "Summe =" setzt sich zum Ziel, wesentliche Felder von Hegemonialverhältnissen aufzuspüren. Hier eine ausgewählte Linkliste.

von Ulrike Stieger

Das Surfbrett der vorliegenden KUPF-Zeitung nennt ausgewählte Links zu verschiedensten Webpages in diesem Themenbereich und ladet die Lesenden ein, als SurferInnen die inhaltliche Auseinandersetzung damit weiterzuführen. Weiterlesen »

Über die Notwendigkeit von Diskursen

Nachbetrachtung und Ausblick zur Veranstaltungsreihe "∑="

von Stefan Haslinger

Machterhaltung, Stützen der Hegemonie, Image-Aufbesserung; Schlagworte die, wenn sie für die "freie Szene", für Kulturinitiativen verwendet werden, auf Ablehnung und Widerworte stoßen. Vielleicht deshalb, weil das selbstreflexive Element in der Kulturszene doch oft auf Schönfärberei der eigenen Arbeit basiert. Weiterlesen »

Netzwerk Memoria

Rudolf Habringer und Walter Kohl, zwei oberösterreichische Literaten, starteten mit einer Förderung aus dem KUPF-Innovationstopf 2000 ein sehr ambitioniertes Projekt. Die Erinnerungen des 20. Jahrhunderts sollen in einem Archiv festgehalten werden. Diese Gedächtnisbibliothek soll in weiterer Folge KünstlerInnen, HistorikerInnen aber auch vielen Anderen zur weiteren Bearbeitung des gesammelten Materials zur Verfügung stehen.

Kupf: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die Schaffung eines umfangreichen Erinnerungsarchivs in Angriff zu nehmen? Weiterlesen »

Die moderne Kunst ist verdächtig

Aus der Leseliste von Karl-Heinz Mayer / Fernleihe zur Diskursreihe Summe = stellt die KUPF-Zeitung den neuesten Text von Boris Groys vor.

von Reinhold Schachner

Der Kunsttheoretiker Boris Groys stellt in seinem neuesten Buch die These auf, daß die avantgardistische Kunst sich selbst auf das Medium, das sie trägt, reduziert, und sich dadurch der Eigenlogik der Kunstarchive unterwirft.
Dieser umfangreiche Essay "Unter Verdacht. Eine Phänomenologie der Medien" ist ein Weiterdenken des 1992 von ihm erschienen Buchs "Über das Neue". Weiterlesen »

Sieger sehen anders aus

Und reden wahrscheinlich auch anders. Eines hat Kunst- und Medienstaatssekretär Morak bei seinem Chef Schüssel gelernt: Zu Schweigen. Oder ist das nur als Teil einer künstlerischen Inszenierungzu werten?

von Udo Danielczyk

Tatsache ist, das Morak Politik machen sollte: Kunstpolitik, Kulturpolitik und Medienpolitik. Im Sinne von Politik für Kunst, Politik für Kulturschaffen und Politik für Medien. Morak sollte doch in der Regierung der Lobbyist für diese Bereiche sein, sollte politische Interessenvertretung für diese Bereiche machen. Weiterlesen »