Überleben im Förderdschungel

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HerausgeberIn: Kooperation mit der Schwesternorganisation TKI – Tiroler Kulturinitiativen/IG Kultur Tirol
Erscheinungsdatum: August 2008
Preis: Euro 16,50

Kulturelle Aktivitäten, ausgeübt von den verschiedensten ProtagonistInnen benötigen Förderungen der öffentlichen Hand, um in der nötigen bzw. erwarteten Qualität durchgeführt werden zu können. Die neoliberale Forderung nach einem Rückzug der öffentlichen Hand, aus den (Kultur-)Förderbereichen, muss immer wieder zurückgewiesen werden. Gerade das Feld der autonomen, freien Kulturarbeit, welches sich unter anderem dadurch definiert, stark auf unterrepräsentierte Gruppierungen der Gesellschaft einzugehen, kann ohne Förderungen nicht existieren.

Um aber als KulturaktivistIn, als KünstlerIn oder Kulturinitiative solche Förderungen lukrieren zu können, bedarf es eines hohen Maß an Information um sich einen Weg durch den „Förderdschungel“ zu bahnen.

Die Fördersituation in Österreich wird nicht einfacher. Der Trend temporäre Projekte bevorzugt zu fördern, und dafür das Aufbauen von (neuen) Strukturen zu verhindern, oder kontinuierliche Kulturarbeit im Sinne von Rahmenprogrammen zu verunmöglichen, zieht sich durch alle Gebietskörperschaften. Aber genau darum ist es mehr denn je notwendig gezielte Informationen für die AktivistInnen bereitzustellen.

Mit der vorliegenden Broschüre leisten die TKI – Tiroler Kulturinitiativen / IG Kultur Tirol und die KUPF - Kulturplattform Oberösterreich einen entscheidenden Beitrag um Informationsdefizite, welche verortet werden, aufzuheben.

Inhalt:
Inhaltlich ist die Broschüre weitgefächert. Beginnend mit theoretischen Infos zur Praxis der Fördervergabe (Entscheidungskriterien, Abrechnung etc), Fördermöglichkeiten, Kontaktadressen, beinhaltet die Broschüre auch Beispiele aus der Praxis von Kulturinitiativen ua Förderansuchen.