Geschichte

Mit dem gesellschaftlichen Aufbruch der 70er und 80er Jahre (neue soziale Bewegungen) entstanden auch in Oberösterreich kulturelle und zeitkulturelle, auf Selbstgestaltung der eigenen Lebensumwelt bedachte Gruppen und Initiativen. Nach dem Verständnis von basisorientierten Demokratisierungs- und Emanzipationsbewegungen handelte es sich vor allem um Initiativen in geographischen, sozialen und wirtschaftlichen Randgebieten.

Aus dem losen Zusammenschluss lokaler und regionaler Kulturinitiativen folgte Mitte der 80er Jahre die Gründung der Dachorganisation der Kulturinitiativen, die KUPF. Stand zuerst die Vernetzung kritischer Kräfte im Vordergrund, so entwickelte sich die KUPF-Kulturplattform OÖ in weiterer Folge zu einer von Politik und Kulturinitiativen anerkannten Vertretung und Expertin für soziokulturelle Arbeit. Einer der bedeutendsten Erfolge der demokratischen Kulturbewegung, der sich die KUPF zugehörig fühlt, ist die Hebung des gesellschaftlichen Stellenwerts zeitgenössischer Kulturarbeit.

Seit Mitte der 90er Jahre hat die KUPF ihre Vertretungsfunktion stark ausgeweitet und legt großes Augenmerk auf die Kulturarbeit von gesellschaftlich benachteiligten Gruppen. Auch der Sektor der Freien Medienarbeit als demokratische, pluralistische Kraft nimmt mittlerweile im Feld der Mitgliedsinitiativen der KUPF einen wichtigen Platz ein und fordert von der KUPF eine permanente Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Die gesellschaftsgestaltende Kraft der KUPF stellen die Mitgliedsinitiativen in ihrer alltäglichen regionalen und überregionalen Arbeit dar, die wesentliche Beiträge zur Entwicklung zeitgenössischer Kunst- und Kulturproduktion, zu Demokratisierung und kultureller Teilhabe leisten.

In ihrem Interesse arbeitet die KUPF - Kulturplattform Oberösterreich!