Marianne Ach & Franz Xaver Hofer
Die in Eslarn an der bayerisch-tschechischen Grenze geborene Schriftstellerin Marianne Ach, „hat eine eigene unverwechselbare Ausdrucksweise gefunden, die einen sowohl beim Lesen als auch beim Zuhören in den Bann zieht. Die Enge der Dorfheimat wurde gleichsam zum Stilmittel" (Süddeutsche Zeitung, Hans Kratzer) Marianne Ach wird aus ihrem neuesten Buch „Ein Tisch ein Stuhl ein Bett“ lesen. www.marianne-ach.de
„Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Xaver Hofer ist eine bemerkenswerte Erscheinung, auch wenn er sich ungern bemerkbar macht. Still, nachdenklich, zur Freundschaft begabt, sozial empfindsam, mit wachen Sinnen und einem immensen Kunstverständnis ausgestattet, gibt er gemeinsam mit seiner Frau, der Malerin Helga Hofer, und wechselnden Gefährten seit Langem die Zeitschrift „Landstrich“ heraus, die sich mit ihren Themenheften allen Moden widersetzt und Widersetzlichen ein Forum bietet. Er kümmert sich nicht um das eigene, sondern um das Fortkommen anderer. Manches an Hofers Werk erinnert mich an die Prosaarbeiten des jungen Reinhard Kaiser-Mühlecker: die Bedächtigkeit, die der Suche nach Genauigkeit geschuldet ist, die sanfte Hinwendung zu Personen, Gegenständen, Vorgängen der Natur, die ungeglättete Sprache, der Verzicht auf literarische Effekte. Hofers Gedichte sind fast immer Aufzeichnungen, die aber nicht die Sicht auf die Umgebung verstellen. „Das Ich im Freien“, der Titel seiner vorletzten Buchveröffentlichung, könnte auch über der neuen Sammlung stehen, den Beobachtungen eines Wanderers, der über Jahre festhält, was ihm auf seinen Streifzügen unterkommt. Im Mittelpunkt steht sein Begleiter, der Hund Leo“ (Erich Hackl, Die Presse)
In seinem aktuellen Buch „Leo“ spaziert der Schärdinger Autor noch einmal mit seinem Hund durch die gemeinsamen Jahre.
Hofer ist 1942 im Mühlviertel geboren, er lebt mit der Malerin Helga Hofer in Schärding. Neben Prosa und Lyrik schreibt Hofer auch über bildnerische Themen und ist Redakteur der Kulturzeitschrift „Landstrich“.
